Häufig gestellte Fragen

Wann beginnt eine neue HIPPY-Gruppe und wie lang dauert sie?

Jedes Jahr im September beginnt eine neue HIPPY-Gruppe für Familien mit Vorschulkindern, die 2 Jahre vor der Einschulung stehen. Die Gruppe läuft dann zwei Jahre bis zur Einschulung des Kindes.

Was sind die Teilnahmebedingungen?

Es muss ein Bedarf für das Programm erkennbar sein und eine Grundmotivation und –bereitschaft über zwei Jahre mit dem Kind aktiv zu üben.

Wer entscheidet über die Aufnahme in das Programm?

Die Koordinatorin entscheidet nach einem Erstgespräch mit den Familien über die Aufnahme. Hauptkriterien sind Bedarf und Motivation.

Ist ein Quereinstieg möglich?

Grundsätzlich ja, wenn ein Platz frei wird. Es wird aber vermieden, dass sich die Gruppe stetig ändert. Daher ist in den ersten 10 Wochen ein Quereinstieg gut möglich oder nach Ablauf des ersten Jahres. Dafür stehen z. B. extra Quereinsteigerhefte zur Verfügung. Generell sollen alle Plätze besetzt sein.

Wie viele Familien können teilnehmen?

Pro Gruppe können i.d.R. 15 Familien teilnehmen. Mehr als zwei Gruppen sind für Germersheim/ Sondernheim derzeit nicht geplant und auch nicht finanzierbar.

Können alle Nationalitäten teilnehmen?

Grundsätzlich ja. Wir bemühen uns, flexibel auf jede Familie einzugehen, können aber nicht für jede Nationalität eine eigene gleichsprachige Hausbesucherin garantieren. Individuelle Lösungen sind möglich.

Wer macht die Übungen mit dem Kind?

Die Eltern selbst üben mit dem Kind. Die Hausbesuche dienen der Einführung der Eltern (oder anderer Familienmitglieder) in das Material. Die Eltern sollten die „Lehrer" für das Kind sein.

Wieviel kostet HIPPY?

Für die Familien sind es 80,-€/ Jahr (Materialkosten). Insg. betragen die Kosten für eine HIPPY-Familie ca. 1500,-€ /Jahr.

Wer finanziert HIPPY?

Hauptkostenträger sind der Kreis und die Stadt Germersheim. Daneben hat das Land die Anfangsphase finanziell unterstützt. Viele weitere Organisationen darunter selbstverständlich auch der Kinderschutzbund als Träger, unterstützen ebenfalls nach Kräften die Finanzierung durch Spenden. Für die nächsten zwei Jahre ist HIPPY gesichert – langfristig sind wir auf weitere Spenden oder eine Aufstockung der Finanzierung angewiesen.

Wie werden die möglichen Familien angesprochen?

Neben dem zunehmenden Bekanntheitsgrad und die jetzigen Teilnahmefamilien, die HIPPY weiter empfehlen, ist der Hauptweg über die Kindergärten. Dort finden jedes Jahr Informationsaktionen statt, Flyer liegen aus und Erzieherinnen weisen auf HIPPY hin. Darüber hinaus machen inzwischen viele Institutionen aus dem Bildungs-und Beratungssektor Familien auf das Programm aufmerksam.

Für wen ist HIPPY geeignet?

HIPPY ist grundsätzlich für jedes normal entwickelte Vorschulkind geeignet (zwischen 4-6 Jahren). Neben der Unterstützung des deutschen Spracherwerbs fördern die Aufgaben der Aktivitätenhefte alle relevanten Bereiche der Schulfähigkeit. Kinder mit Teilleistungsschwächen oder Entwicklungsverzögerung sind ebenfalls willkommen. Es werden dann individuelle Lösungen zur Programmumsetzung gefunden.

Können Familien aus dem Kreis Germersheim teilnehmen?

Bislang sind wir auf Germersheim incl. Sondernheim begrenzt. Grundsätzlich ist eine Erweiterung denkbar; sie hängt aber von einer zusätzlichen Finanzierung ab. Einzelfallregelungen sind aber immer denkbar.

Sind die Gruppentreffen Pflicht?

Grundsätzlich ja, da sie sinnvoll zum Konzept von HIPPY dazu gehören. An der Teilnahmeregelung soll aber keine Familie scheitern. Bei zwingenden Gründen, wie die Arbeitstätigkeit der Eltern, sind Ausnahmen möglich.

Was bringt HIPPY?

Viel, und zwar auf verschiedensten Ebenen, z. B.: Förderung der vorschulischen Fähigkeiten, insbesondere der Sprachfertigkeit, optimale Entwicklungschancen der Kinder durch die frühe Förderung, Stärkung der Eltern-Kind-Bindung, Eltern als kompetente Partner für Lehrkräfte, ÄrztInnen etc., Lese- und Spielfreude in der Familie, Hilfe und Unterstützung bei Erziehungsfragen.

Wie wird der Erfolg überprüft?

Neben den allg. mehrfach in Deutschland und international gelaufenen Evaluationen läuft die Erfolgskontrolle im Alltag über die Hausbesuche und die Gruppentreffen. In jedem Hausbesuch wird die vergangene Woche reflektiert und auf einem Berichtsbogen festgehalten. Die Hausbesucherin bekommt dabei i. d. R auch die Aktivitätenhefte gezeigt. Sie hat über den regelmäßigen Kontakt Einblicke und Eindrücke in die Umsetzung des Programms. Diese werden in den wöchentlichen Teamsitzungen aufgegriffen und durch Einzelbesuche der Koordinatorin ergänzt. Darüber hinaus werden in den Gruppentreffen unregelmäßig die Schwierigkeiten bei der Programmdurchführung besprochen. Eine erste Evaluation die auf Befragung basieren wird ist für den Sommer geplant.

Ansprechpartner

Marion Telgenbüscher
Tel. 07274-9491804

Bürozeiten:
Montag – Donnerstag,  vormittags
und Mittwoch nachmittags

in den Räumen des
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